Spielkarte E2: NATO-Doppelbeschluss 1983
April 7, 2020
Spielkarte E4: Dritter Golfkrieg 2003
April 8, 2020

Ostermarsch Berlin 1990

1990

Datum

15000

Demonstranten

1

Wut-Potential

3

Erfolgsfaktor

Erster Ostermarsch im wiedervereinten Berlin

Der Ostermarsch ist eine von pazifistischen oder antimilitaristischen Motiven getragene, in Form von Demonstrationen und Kundgebungen regelmäßig jährlich durchgeführte politische Ausdrucksform der Friedensbewegung. Ihre Ursprünge gehen auf britische Atomwaffengegner in den 1950er Jahren zurück.

Zu Beginn der 1960er Jahre wurden die Ostermärsche auf Initiative von Konrad Tempel in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt, neben anderen unterstützt von Helga Stolle und Andreas Buro. Nach Tempel wurde Buro 1964 zum Sprecher der Kampagne ernannt, Klaus Vack wurde Organisationssekretär (beide bis 1969).

Ihren zweiten Aufschwung und Höhepunkt erfuhren die Ostermärsche von 1979 bis 1983 in der Bewegung gegen die Neutronenbombe und die Aufrüstung mit neuen Mittelstreckenraketen bzw. NATO-Doppelbeschluss. Bis in die Gegenwart haben sich die Ostermärsche als alljährlich um die Osterfeiertage herum stattfindende Demonstrationsform der Friedensbewegung in Deutschland etabliert.

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